Das RP Check ist ein mobiles Atemdruck-Messgerät zur Messung des inspiratorischen und expiratorischen Atemdrucks (MIP u. MEP), sowie des Inspiratorischen Nasendrucks (SNIP). Mit dem kleinen, tragbaren und leichten Gerät können pädiatrische und erwachsene Patienten in verschiedenen Umgebungen, einschließlich Krankenhäusern am Krankenbett und in der Ambulanz sowie in präoperativen Untersuchungssituationen problemlos getestet werden. Die Ergebnisse werden in Echtzeit auf dem großen und beleuchteten Display angezeigt.

 

Bei der Durchführung des Manövers kann mittels der Kunststoffmundstücke bereits davor durch das Gerät ein- und ausgeatmet werden um sicherzustellen, dass keine Luft austritt und der Patient für den Test bereit ist.
Das RP Check verfügt über eine automatische Testbewertung und zeigt mittels Stoppuhrsymbol am Display an wenn die minimale Ausatemzeit von 1,5 Sekunden nicht erreicht wurde. Damit ist die Testperson aufgefordert, den Test zu wiederholen.


Das RP Check kann als batteriebetriebenes Standalone-Gerät verwendet werden und speichert die letzten Patientenergebnisse auf dem Gerät. Alternativ kann das RP Check mit der PC-Software verbunden werden, um Testergebnisse hochzuladen, oder mit der PC-Software Echzeit-Tests durchzuführen, um einen Testbericht erstellen zu können.


Mit der Software können die Berichte als PDF-Datei mit Daten wie Prognosen, Patientendetails, Testergebnissen, einem Atemdruck-Protokoll und allen Diagrammen erstellt werden. Daher können diese bestens in Patientenakten eingefügt werden.

Das Gerät wird mittels USB-Kabel an den PC oder Notebook angeschlossen und kann entweder zur Echtzeit-Austestung oder für die Datenübertragung gespeicherter Ergebnisse benutzt werden. Jedes einzelne Manöver kann zur Qualitätssicherung überprüft und gelöscht werden. Anzeige der besten Testkurven und Prognosewerte können ausgewählt werden (Steffanutti & Fitting, Wilson et al. und Uldry & Fitting)

Die Software für die Benutzerinstallation kann heruntergeladen werden. Link hierfür finden sie in der Anleitung oder kann bei uns angefragt werden.

Weitere Features:

  • Entspricht den ATS / ERS-Standards
  • hintergrundbeleuchtetes Display
  • Jeder Druckverlauf kann zur Analyse eingesehen werden
  • Weiche, flexible Nasenoliven für SNIP-Messungen, die den Patientenkomfort und eine einfache Handhabung gewährleisten
  • Farblich unterschiedliche Mundstücke für MIP oder MEP Atemtest.

 

Mess-Parameter:

Atemdruck
MEP Maximaler Expirationsdruck
MIP Maximaler Inspirationsdruck
Pmax Spitzendruck
MRPD maximale Geschwindigkeit der Druckentwicklung
MRR Maximale Entspannungsrate

Nasendruck
SNIP Naseninspirationsdruck

 

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Die Pulsoximetrie (Pulsoxymetrie) ist ein Verfahren zur unblutigen Ermittlung der Sauerstoffsättigung. Die Sauerstoffsättigung gibt an, wieviel Prozent des gesamten Hämoglobins im Blut mit Sauerstoff beladen ist. Sie erlaubt unter anderem Aussagen über die Effektivität des Sauerstofftransportes, also in erster Linie über die Atmung. Die Sauerstoffsättigung kann entweder direkt in einer Blutprobe oder nichtinvasiv mittels Pulsoximeter bestimmt werden. Bei letzterem erfolgt die Messung mit einem aufsteckbaren Sättigungsaufnehmer (Clip) an einem leicht zugänglichen Körperteil, vorzugsweise an einem Finger, Zeh oder am Ohrläppchen. Die so ermittelte Sauerstoffsättigung wird als SpO2 bezeichnet. Über den Clip wird neben der Sauerstoffsättigung auch der Puls in den kleinsten Blutgefäßen (Kapillaren) erfasst.

Der Clip hat auf der einen Seite zwei in einem definierten (Infra-)Rot-Bereich leuchtende Lichtquellen, auf der anderen einen Fotosensor. Durch die unterschiedliche Färbung des mit Sauerstoff gesättigten Hämoglobins entsteht für das durchstrahlende Rotlicht eine unterschiedliche Absorption, die der Fotosensor misst. Gemessen werden drei Werte, die Absorption des Lichts im 660 nm-Bereich, im 940 nm-Bereich und - zur Tarierung - ohne die Strahlung der Messlichtquellen, nur mit Umgebungslicht. Die unterschiedliche Absorption des Lichtes, die durch den Blutdruck zwischen der Systole und der Diastole stattfindet, ergibt eine Differenz. Die Messung erfolgt also durch das pulsierende Blut und nicht durch das Gewebe und die Gefäße.

Anhand eines Vergleichs des Messergebnisses mit einer Referenztabelle ermittelt ein Überwachungsmonitor, welcher prozentuale Anteil der roten Blutkörperchen mit Sauerstoff gesättigt ist. Übliche Werte liegen beim Gesunden zwischen 96% und 98%

Der H2-Atemtest oder Wasserstoffatemtest ist ein Atemgastest zur Diagnose und Erkennung verschiedener Syndrome des Magen-Darm-Traktes. Der Test beruht auf der Messung der Konzentration des Wasserstoffs = H2 in der Ausatemluft. Dieser Test spielt eine wichtige Rolle bei chronischem Durchfall, chronischen oder wiederkehrenden Bauchschmerzen und anderen Beschwerden im Bauchraum. Erkannt werden z.B, die relativ häufige Laktoseintoleranz / Laktosemaldigestion und die Fruktosemalapsorption. Wir führen folgende Geräte für diagnostische Messungen:

CO-Messungen sind eine wichtige Komponente der Intervention bei Rauchern, wenn man bedenkt, dass die suchterzeugende Wirkung von Nikotin mit jener von Heroin vergleichbar ist, und der durchschnittliche Raucher erst beim siebten Versuch aufzuhören zum dauerhaften Nichtraucher wird. Bei einer ärztlich geleiteten Intervention ist die Rückfallquote jedoch relativ gering.

CO hat eine 200 mal größere Affinität zu Hämoglobin als Sauerstoff und führt zu einem verstärkten Auftreten von Herzkrankheiten. Es wird von Rauchern in großen Mengen und von Personen in der Nähe von Rauchern in signifikanten Mengen inhaliert. Das Herz eines typischen Rauchers mit 5% COHb muss jeden Tag 105% der normalen Herzleistung erbringen. Sobald man aber mit dem Rauchen aufhört, normalisieren sich die CO-Werte im Blut und sind bereits nach wenigen Tagen mit denen von Nichtrauchern vergleichbar.

Um dies einfach und schnell veranschaulichen zu können und so das Problembewusstsein der Patienten zu verbessern wurden CO-Monitoren entwickelt. Mit diesen einfachen Geräten läßt sich der Kohlenmonoxyd-(CO)-Gehalt in der endexspiratorischen Luft bestimmen, der mit der artiellen CO-Konzentration, dem CO-Hämoglobin und dem Ausmaß der chronischen CO-Intoxikation durch das Rauchen gut korreliert. Er gibt eine Aussage über die Intensität des Rauchens und die wahrscheinlich laufende Schädigung. Werte von 0 bis 5 ppm entsprechen einem Nichtraucher.

Werte von 6 bis 10 ppm sind ein Graubereich, der mit Passivrauchen oder dem Rauchen von wenigen Zigaretten täglich erklärt werden kann. Von einem "leichten Rauchen" kann man allerdings nicht sprechen, da auch wenige Zigaretten täglich mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität verbunden sind. Vor allem bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt das Risiko bereits bei täglich wenigen Zigaretten rasch an. Werte von 11 bis 20 ppm sprechen für ein "mittelschweres" und solche über 20 ppm für ein "schweres" Rauchen. Mit der CO-Messung lässt sich also gut kontrollieren, ob ein Patient während einer Entwöhnungstherapie weiterraucht, reduziert oder tatsächlich aufgehört hat.
Die CO-Monitoren finden außerdem Verwendung um CO-Werte im Blut von Personen nach Rauchgasvergiftungen feststellen zu können.

Bei der Sauerstoff-Langzeit-Therapie ist die Applikationsform ein wichtiges Problem, besonders in der Nacht. Häufig kommt es hier zum Verlust der Applikatoren, die meist aus Nasenkanülen oder Sauerstoffmasken bestehen. Ein weiteres und häufiges Problem der Nasensonden ist zustätzliche Mundatmung im Schlaf sowie der als unangenehm empfundene Schleimhautkontakt.

All das hat sich durch den Oxynasor supra grundlegend geändert - die Kombisonde stellt mit Sauerstoffauslasspunkten, die ohne Schleimhautkontakt in der Kreuzung zwischen Mund und Nasenströmung liegen, eine wesentliche Erleichterung dar. Bei jeder Einatmung wird quasi eine Sauerstoffwolke inhaliert, egal ob dies durch den Mund oder Nase geschieht. Das Nachfolgemodell Oxynasor supra bietet zudem verbesserte Stabilität durch zwei innovative Mini-Gelenke.

In einer 1993 im renommierten Journal Chest veröffentlichten Studie des Pneumologen Prof. Dr. Dieter Köhler wurde festgestellt, dass der Oxynasor gut geeignet ist für Flows bis 3 l/min. Alle Studienteilnehmer bevorzugten den Oxynasor gegenüber herkömmlichen Masken oder Nasensonden.

Besondere Vorteile des Oxynasor supra
  • Kein Schleimhautkontakt, keine Schleimhautnekrosen
  • Auch bei nächtlicher Mundatmung (Schnarchen) wird Sauerstoff inhaliert.
  • Für Flows bis 3 l/min geeignet
  • Reduzierte Strömungsgeschwindigkeit wird von den meisten Patienten als angenehm empfunden.
  • Mehr Stabilität durch Mini-Gelenke
  • Gute Reinigungsmöglichkeit , längere Haltbarkeit
  • Mittelteil bis 95°C aufbereitbar

Zum Download der Gebrauchs- und Reinigungsanleitung für den Oxynasor supra klicken Sie hier .

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